bfb

Der Betrieb für Beschäftigungsförderung der Stadt Leipzig - bfb - war ein Betrieb des zweiten Arbeitsmarktes. Er wurde im Sommer 1991 unter der Bezeichnung ABM-Stützpunkt zur Organisation - das heißt zur Beantragung und Durchführung - von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) gegründet. Zielsetzung war es, der erheblichen Freisetzung von Arbeitskräften nach der deutschen Einheit und dem Zusammenbruch des bisherigen Wirtschaftssystems auch durch einen kommunalen Beitrag zu begegnen. Gleichzeitig sollte dieses sonst brachliegende Arbeitskräftepotenzial zu Gunsten der Verbesserung des Stadtbildes Leipzigs eingebracht werden und damit den Bürgern der Stadt zugute kommen. Seit 1993 beschäftigte der Betrieb in einem kommunalen Programm nach dem Bundessozialhilfegesetz außerdem bis zu 1.500 Sozialhilfeempfänger. Durch die Vernetzung von Förderprogrammen und die Beschäftigung von zeitweise bis zu 8.000 Arbeitslosen machte er auf sich aufmerksam. Mit dem 1. Januar 1996 erhielt der ABM-Stützpunkt eine eigene Betriebssatzung und wurde seitdem als Betrieb für Beschäftigungsförderung - bfb, Eigenbetrieb der Stadt Leipzig - fortgeführt.

Hintergrundinformationen zur Einstellung des Betriebes gibt es in diesem taz-Artikel.